Tierheilpraktiker Ausbildung

Andreas am 25. Dezember 2011

Die Tierheilpraktiker Ausbildung und die Tätigkeit des Tierheilpraktikers sind in Deutschland nicht im Gesetz verankert. Dadurch gibt es in Deutschland weder eine staatliche Ausbildung, noch gibt es staatlich anerkannte Zertifikate und Diplome. Die Bezeichnung “Tierheilpraktiker” ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Somit kann sich jeder Tierheilpraktiker nennen und als solcher praktizieren, ohne eine Qualifikation nachweisen zu müssen.

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Warum darf frisch geerntetes Heu nicht sofort gefüttert werden?

Martha am 18. August 2010

Erst nach ca. 8 Wochen sollte frisch eingefahrenes Heu einem Pferd angeboten werden. Doch warum ist das so?

Der Grund liegt darin, dass die Fermentation des Heus noch nicht abgeschlossen ist. Das heißt, dass die Gärungsprozesse noch nicht vollständig abgelaufen sind und somit das Heu in diesem Stadium zu Verdauungsstörungen beim Pferd führen (Gasbildung, Kolik). Erst müssen die Mikroorganismen ihre Umsetzungsprozesse beenden. Vorher würden Millionen von Bakterien, Hefen und Pilzen den Verdauungstrakt überfluten und zu einer Störung der Darmflora, Gasbildung und Kolik führen. In den 8 Wochen der Heulagerung laufen also Prozesse der Fermentierung ab und Restfeuchte wird verdunstet, wobei die Temperaturen im Heu stark ansteigen.

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Fressbremse für Rehepferde?

Martha am 11. Mai 2010

Viele Pferdebesitzer mit übergewichtigen Pferden oder Tieren mit EMS, ECS bzw. Hufrehe stehen im Sommer vor dem Problem des Weidemanagements. Einerseits ist die Integration in die Herde von großer Bedeutung, andererseits eine Verkürzung der Futterzeiten auf Gras enorm wichtig. Wer seinen Liebling nicht isoliert von den anderen auf einen Sandpaddock stellen möchte, hat die Möglichkeit sein Pferd an einen Weide-Maulkorb zu gewöhnen. Mit dieser Fressbremse ist es dem Tier möglich, mit der Herde mitzugehen und Gras in stark reduzierter Menge aufzunehmen.

Ich stand dieser Form der Futterregulierung am Anfang sehr skeptisch gegenüber. Sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch in Bezug auf die praktische Funktionalität hegte ich große Bedenken. Da jedoch eins meiner Pferde mit EMS sowie Rehe erkrankte und ich nicht auf den Sozialkontakt der Herde verzichten wollte, waren wir gezwungen, eine Fressbremse auszuprobieren – eine im Nachhinein als sehr gut zu bewertende Alternative zum Sandpaddock! Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gelang es meiner Stute recht geschickt, einzelne Halme durch den Maulkorb zu knabbern. Mittlerweile ist es für sie zur Normalität geworden, nur ca. 2-3 Stunden ohne Fressbremse auf der Weide zu stehen und die restliche Zeit über den Maulkorb zu tragen.

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