Martha am 30. März 2009
Durch die mangelnden rechtlichen Regelungen und die damit herrschenden Unsicherheiten bezüglich der korrekten Berufsbezeichnung des Tierheilpraktikers, die mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes am 22.04.1999 behoben wurden, haben sich vielfältige Titel eingebürgert wie z.B. Tierhomöopath/in, Tierheiler/in, Tierbehandler/in usw.
Die rechtlich exakten Bezeichnungen lauten:
- Berufsbezeichnung: „Tierheilpraktiker”
- Praxisbezeichnung: „Praxis für alternative Tiermedizin”
Bei der Niederlassung in Deutschland sind Tierheilpraktiker dazu verpflichtet, sich gemäß Â§14 der Gewerbeordnung beim zuständigen Ordnungsamt und beim zuständigen Veterinäramt anzumelden. Hierbei gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Anmeldeprozedere. Teilweise gibt es Bundesländer, die eine Zulassung als THP nur dann erteilen, wenn eine erfolgreich abgelegte Kenntnisüberprüfung von anerkannten Verbänden nachgewiesen werden kann. Auch im Ausland gibt es unterschiedliche Regelungen. In Österreich zum Beispiel ist sowohl die Ausbildung zum Tierheilpraktiker als auch die Berufsausübung verboten.
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Martha am 25. März 2009
Petersilie (Petroselium crispum) ist das wohl bekannteste Küchenkraut, dessen Wurzeln, Kraut und Früchte neben Vitaminen und Mineralien auch sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Das ätherische Öl des Petersilienkrauts (auch “Petersilienöl” genannt) besteht aus:
- Phenylpropanen (Apiol, Myristicin usw.)
- Monoterpenen (Menthatrien, Phellandren, Myrcen, Cymenen, Limonen, Pinen, Terpinole)
- Sesquiterpenen (Farnesen, Germacren, Caryophyllen, Elemen, Sesquiphellandren)Â
Weiterhin enthält Petersilie viel Vitamin C (0,16 %) und ist somit sehr gesund. Erst wenn sie getrocknet wurde, steigt ihr Kalziumgehalt stark an, was bei Meerschweinchen das Auftreten von Blasenschlamm/ Blasensteinen und Nierensteinen begünstigt.
Nicht umsonst kommt die Petersilie in der Phytotherapie zur Anwendung: sie wirkt abführend, antirheumatisch, antiseptisch (keimabtötend), karminativ (blähungstreibend), diuretisch (harntreibend, entwässernd), expektorativ (hustenlösend), sedativ (beruhigend)Â und spasmolytisch (krampflösend). Eine Überdosis an Petersilie kann phytotoxisch, uterotonisch (gebärmutterstärkend, wehentreibend)Â und abtreibend wirken.
Auch hier gilt: die Dosis macht das Gift. Petersilie sollte frisch und in Maßen gefüttert werden. CAVE: Tragenden Meerschweinchen darf keine Petersilie gegeben werden, da es zu frühzeitigen Wehen und somit Fehlgeburten kommen kann!
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Martha am 21. März 2009
Da es ganz unterschiedliche Lehrgänge von ganz verschiedenen Schulen mit variierenden Konzepten gibt, ist die Auswahl der richtigen Bildungseinrichtung sehr schwer und oft verwirrend. Dazu kommen noch ganz verschiedene Schwerpunkte oder Spezialisierungsmöglichkeiten. Alle Lehrgänge sollten jedoch eine Grundausbildung umfassen, die folgende Fachgebiete beinhaltet:
- Terminologie
- Allgemeine Botanik
- Zytologie
- Histologie
- Immunologie
- Allgemeine Anatomie und Physiologie von:
- Hautsystem
-Â Herz und Blutkreislauf
-Â Lymphsystem
- Hormonsystem
- Atmungsapparat
- Bewegungsapparat
- Verdauungsapparat
-Â Harnorgane
- GeschlechtsorganeÂ
- Nervensystem
- Sinnesorgane
- Vergleichende Anatomie und Physiologie der verschiedenen Tierarten
- Pathologie
- Erkrankungen und Notfallmedizin
- Therapieverfahren
- Tierpsychologie
- Rechtskunde
Je nachdem ob eine Spezialisierungsmöglichkeit hinsichtlich bestimmter Tierarten oder Therapieverfahren angeboten wird, sollte die Ausbildung einen Schwerpunktteil beinhalten, der sich detailllierter mit den entsprechenden Themen befasst.
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