Monatsarchiv für April 2009

Pony – Kleinpferd – Großpferd ???

Martha am 28. April 2009

Bei der Frage, ob ein Pferd nun ein Großpferd sei oder ein Pony (oder eben doch ein Kleinpferd), scheiden sich die Geister in der Reiterwelt. Hier muss ganz klar in Freizeitreitbereich und Wettkampfbereich unterschieden werden:

  • international übliche Klassifizierung
    Auf Turnieren bzw. innerhalb der deutschen Zuchtverbände unterscheidet man in nur zwei Kategorien. Es werden die Großpferde (größer als 148 cm Stockmaß) von den Ponys (kleiner als 148 cm Stockmaß) abgegrenzt. Teilweise sind jedoch ebenfalls rassebedingte Einteilungen (wie z.B. beim Welsh-Pony in A-, B- oder C-Pony) üblich.
  • Klassifizierung im Freizeitbereich
    Hier wird in drei Kategorien differenziert. Neben den Großpferden, welche unverändert ein Stockmaß größer als 148 cm aufweisen, und Ponys wird noch das Kleinpferd unterschieden. Dieses besitzt ein Stockmaß von 130 bis 148 cm aufweist. Ponys hingegen wird ein Stockmaß von kleiner als 130 cm zugeschrieben.

Cave: Bei der “unprofessionellen” Einteilung kann es Abweichungen geben, da diese nirgendwo schriftlich festgehalten ist. Beim Pferdekauf sollte man somit das direkte Stockmaß erfragen, damit es hinterher keine “bösen Überraschungen” gibt.

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Können Fische ertrinken?

Martha am 22. April 2009

Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: ja, manche Fischarten können im Wasser ersticken.

Normalerweise atmen Fische über Kiemen und entnehmen so den lebensnotwendigen Sauerstoff aus dem Wasser. Bei den Labyrinthfischen (Ananbantoidei) hingegen reicht diese Atmung nicht aus. Sie sind an sauerstoffarme Gewässer angepasst und müssen aufgrund ihrer anatomischen Spezialisierung zusätzlich Luft-Sauerstoff atmen, um überleben zu können. Bei ihnen ist das sogenannte ”Labyrinthorgan” ausgebildet, dass sich aus Teilen der Kiemenbögen entwickelt und als labyrinthartige Knochenplatte mit respiratorischer Schleimhaut überzogen ist (genau wie die umgebende Kiemenhöhle ["Labyrinthhöhle"]). Durch diese knöcherne Stütze ist es unmöglich, dass das Organ wie die Blättchen der Kiemen an der Luft kollabiert. Die blutgefäßreiche Schleimhaut gewährleistet die ausreichende Sauerstoffversorgung.

Auch einige Arten der Lungenfische (Dipnoi) sind auf die Atmung von Luft-Sauerstoff angewiesen. Sie verfügen neben den Kiemen über eine einfach gebaute Lunge, die sich am Darm befindet und homolog zur Schwimmblase entwickelt ist. Zum Beispiel weist der bis zu 1,5 m lange Australische Lungenfisch einen Lungenflügel auf, der oberhalb des Darms liegt. Die südamerikanischen und afrikanischen Arten hingegen besitzen zwei Lungenflügel, während die inneren Kiemen bei ihnen stark zurückgebildet sind.

Cave: Einige Fischarten (wie z.B. Labyrinth- und Lungenfische) müssen Luft atmen, um überleben zu können!

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Hartes Brot für Meerschweinchen ungeeignet?

Martha am 16. April 2009

Während Heu, Gräser und Kräuter wie Schmiergelpapier wirken und zudem noch wertvolle Mineralien liefern, weist luftgetrocknetes, hartes Brot für Meeries keines dieser nützlichen Attribute auf. Genau wie Küchenabfälle oder Süßigkeiten gehört es nicht auf den Speiseplan der kleinen Nager, ist jedoch aus Unwissenheit häufig auf solchem zu finden.

Für den Zahnabrieb sind harte Brötchen oder hartes Brot nur bedingt geeignet. Bei den Schneidezähnen mag dies noch der Fall sein. Bis jedoch das Brot im hinteren Maulbereich angekommen ist, ist es durch den Speichel durchweicht und verliert somit jeglichen Effekt. Zudem beinhaltet es ungesunde Stoffe wie Fette, Gewürze, Backtriebmittel und einen großen Anteil an Stärke. Ein richtiger “Dickmacher”, der Blähungen verursachen kann sowie satt macht und die weitere Futteraufnahme von gesundem, zahnabschleifendem Heu o.ä. herabsetzt. Vorsicht ist ebenfalls vor Schimmelsporen geboten, die sich häufig auf dem Brot befinden. Hat man sich trotz der vielen nachteiligen Auswirkungen für die Fütterung von Brot entschieden, sollte man unbedingt darauf achten, dass das Brot nicht zu alt sowie richtig luftgetrocknet ist und keinen Schimmel aufweist.

Fazit: Hartes Brot oder harte Brötchen sind für die Fütterung von Meerschweinchen ungeeignet. Um dem Knabbertrieb und dem Zahnabschliff sowie der Beschäftigung gerecht zu werden, sollten stattdessen ausreichend Heu und (in Maßen) frische Zweige angeboten werden. Es eigenen sich z.B. Äste von: Weiden, Erlen, Pappeln, Birken, Linden, Ulmen, Buchen, Haselnüssen, Obstgewächsen, Heidelbeer- und Johannisbeerbüschen sowie Fichten, echte Tannen und Kiefern. Giftig bzw. ungeeignet sind Lebensbäume, Zypressen, Eiben, Kastanien und Eichen.

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