Vier Pfoten auf Tour: Hundeschuhe
Martha am 5. Mai 2009
Wer Touren in unwegsameres Gelände machen oder “höher hinaus” will und dabei auf seinen geliebten Vierbeiner nicht verzichten möchte, trifft entsprechende Vorkehrungen zum Schutz der emfindlichen Hundepfoten. Neben dem Einsatz von Vaseline oder Melkfett bei verharschtem Schnee, der sich v.a. bei langhaarigen Hunderassen zwischen den Pfoten sammeln und Schmerzen verursachen kann, gibt es im Handel ein breites Angebot an Hundesocken und -schuhen. Diese sind jedoch nur dann sinnvoll, wenn sie richtig passen und entsprechend sitzen.
Meine persönlichen Erfahrungen:
Bei unserem Urlaub in den Alpen und den langen Wanderungen wollten wir auf unsere Hündin nicht verzichten, die ausgedehnte Spaziergänge und Kletterei über alles liebt. Teilweise erstreckten sich unsere Touren bis in große Höhen und in unwegsames Gelände mit scharfkantigem Untergrund. Hier war es absolut notwendig, Hundeschuhe zu verwenden, denn sonst hätte der Urlaubsspaß schnell mit blutigen Ballen geendet. Somit kamen Ruff Wear Bark’n Boots zur Anwendung, die ich wirklich nur weiterempfehlen kann. Schon vor dem Urlaub verbrachten wir viel Zeit damit, unsere Hündin auf unseren Gassirunden an die Schuhe zu gewöhnen (und mussten bei manchem tappsigen Versuch zu Laufen ein lautes Lachen unterdrücken), mit einigen Leckerlies und gutem Zuspruch lief sie jedoch schon bald ohne Probleme mit angezogenen Schuhen. Einziger Nachteil: bei manchem Sprintstart flog der ein oder andere Schuhe in hohem Bogen davon. Auch über der Schneegrenze, die wir oft auf unseren Alpenwanderungen überschritten, bewiesen sich die Bark’n Boots als nur begrenzt geeignet, da der Schnee trotz sorgfältigem Zuziehen der Klettverschlüsse von oben in den Schuh hineinfiel. Hier sollte man eventuell doch lieber auf Hundesocken umsteigen.
Abgelegt unter Hunde | Keine Kommentare


