Was macht ein Tierheilpraktiker (THP)? Was darf er und was darf er nicht?

Martha am 4. März 2009

Die meisten Tierheilpraktiker arbeiten selbständig in einer Praxis und führen auch Hausbesuche durch. Weiterhin können sie in der Erwachsenenbildung (z.B. Institute für die THP-Ausbildung) oder in Wirtschafts-, Berufsverbänden bzw. Gewerkschaften (z.B. Tierheilpraktikerverbände) tätig sein.

Das dürfen Tierheilpraktiker:

  • Untersuchung von Tieren
  • Behandlung mit nicht rezeptpflichtigen Medikamenten
  • Durchführung von alternativen Heilmethoden (z.B. Akupunktur, Physiotherapie usw.)
  • Durchführung von Beratungsgesprächen zum Thema Haltung, Ernährung und Erziehung
  • Meldung von anzeige- und meldepflichtigen Erkrankungen an das Veterinäramt
  • Überweisungen an den Tierarzt

Das dürfen Tierheilpraktiker nicht:

  • Behandlung mit rezeptpflichtigen Medikamenten oder Betäubungsmitteln
  • Therapie von anzeige- und meldepflichtigen Erkrankungen
  • Durchführung von Impfungen oder Operationen

Weitere mögliche Einsatzfelder für Tierheilpraktiker ist die Tätigkeit als selbständiger Ratgeber bezüglich Gesundheits- und Erziehungsfragen sowie verhaltensspezifischen Problemen. Und nicht zuletzt wird die Kompetenz als Angestellter (z.B. als Tierpfleger) enorm gesteigert.

Abgelegt unter Rechtliches | 2 Kommentare

2 Kommentare zu “Was macht ein Tierheilpraktiker (THP)? Was darf er und was darf er nicht?”

  1. Maxam 10. Juli 2010 um 09:35

    Wie ist eigentlich die ausbildung ?
    Muss ich ins Gymnasium ?
    Max

  2. Marthaam 17. Juli 2010 um 15:10

    Eine Ausbildung auf dem Gymnasium ist sicher von Vorteil, aber nicht unbedingt Voraussetzung.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben