Monatsarchiv für Januar 2010

Warum spielen Hunde gern?

Martha am 14. Januar 2010

Manche Hunde jagen unermüdlich hinter weggeworfenen Bällchen, Frisbees o.ä. her, andere raufen sich spielerisch mit wachsender Begeisterung und großer Ausdauer mit Artgenossen bzw. Frauchen oder Herrchen. Die Ursprünge des Spieltriebs liegen bei den Ahnen der Hunde – den Wölfen. Kaum haben die Wolfswelpen ihre Augen geöffnet und können sich einigermaßen tapsig fortbewegen, beginnt ihr Spiel mit den Geschwistern. Was etwas unbeholfen anfängt, wird später zu einem richtigen Gerangel. Genauso treibt die unersättliche Neugierde zur Erforschung der Umgebung – Käfer werden beschnüffelt, Äste benagt… All das hat einen überlebenswichtigen Zweck: im Spiel lernen für das ernste Leben. Irgendwann wird das spielerisch erlernte Wissen im Sozialverband des Rudels und zum Überleben eingesetzt. Hier besteht der Unterschied zwischen Wolf und Haushund: für unseren vierbeinigen Freund besteht kein Anlass, mit dem Spielen aufzuhören. Und so bleibt der Hund quasi ein Wolf, der nie richtig erwachsen wird.

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