Archiv für die Kategorie 'alternative Therapieverfahren'

Was versteht man unter der “Bach-Blüten-Therapie”?

Martha am 23. November 2009

Das Konzept der Bach-Blüten-Therapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach um 1930 für Menschen entwickelt und ist in vollem Umfang auf Tiere übertragbar. Es basiert auf 37 wild wachsenden Pflanzen und der Essenz “Rock Water” (Quellwasser), aus deren Blüten Konzentrate nach zwei unterschiedlichen Methoden (Sonnen-und Kochmethode) gewonnen werden. Bach definierte weiterhin 7 vorherrschende Gemütszustände (“Nosoden”), denen er bestimmte Essenzen zuordnete. Zusätzlich entwickelte er aus der Kombination von 5 Essenzen die sog. “rescue remedy” (Notfalltropfen), die er für aktue Situationen empfahl.

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Die Wirkung der verdünnt angewendeten Blütenessenzen beruht nicht auf einer direkten Beeinflussung von bestimmten Beschwerden, sondern auf der Behandlung der negativen Grundstimmungen bzw. Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch der Krankheit geführt haben. Bisher konnte die Wirksamkeit der Bach-Blüten-Therapie in klinischen Studien noch nicht nachgewiesen werden.

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Was ist Homöopathie?

Martha am 12. Oktober 2009

“Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.” So lautet der Leitsatz des Begründers der Homöopathie: Samuel Hahnemann. Ziel dieser Therapie ist nicht die direkte Wirkung auf Krankheitserreger, Sondern die Anregung des Organismus zur Selbstheilung. Entsprechend dieses Prinzips werden dem kranken Tier Substanzen verabreicht, die beim gesunden Tier ähnliche Krankheitssymptome hervorrufen würden. Die Applikation erfolgt mit potenzierten Mitteln, dh Dass die stark verdünnt angewendet werden Substanzen. Dabei gilt: je höher die Potenzierung, umso größer die Verdünnung und desto Stärker die Wirkung des Stoffes. Um das richtige homöopathische Heilmittel herauszufinden, muss eine sorgfältige Prüfung zwischen den individuellen Symptomen des Patienten und daten des Arzneimittels erfolgen.

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Homöopathie: Einzelmittel vs. Komplexmittel

Martha am 3. September 2009

Einzelmittel sowie Komplexmittel finden mittlerweile beide gleichermaßen in der homöopathischen Praxis Anwendung. V.a. bei ungenauer wahlanzeigender oder rasch wechselnder Symptomatik werden aufgrund des breiteren Wirkungsspektrums und nicht zuletzt wegen der Zeitersparnis Komplexmittel bevorzugt eingesetzt. Es stellt sich die Frage nach der Eignung und nach den Vor- bzw. Nachteilen, die diese Applikation mit sich bringt.

Unter Einzelmitteln werden Monosubstanzen verstanden, die in unterschiedlichen Potenzen hergestellt werden. Sie werden nach ihrem Arzneimittelbild, das mittels Arzneimittelprüfung (Anwendung am Gesunden) und dem Ähnlichkeitsgesetz “similia similibus curentur” erstellt wurde, eingesetzt.

Komplexmittel bzw. sogenannte Kombinationspräparate bestehen aus mehreren Einzelmitteln, deren einzelne Komponenten die gleiche Wirkungsrichtung aufweisen. Meist werden 2 bis 30 unterschiedliche homöopathische Einzelmittel in verschiedenen Potenzen gemischt. Diese Form der Anwendung wird vom klassischen Homöopathen abgelehnt, da es nach klassischer Philosophie nur ein einziges passendes Mittel zur Heilung gibt. Probleme bei der Anwendung bestehen darin, dass wenig über die Wechselwirkungen der Mittel bekannt ist und sich die Substanzen teilweise gegenseitig unterdrücken oder in ihrer Wirkung sogar aufheben können. Arzneimittelprüfungen für Komplexmittel haben am gesunden Organismus nicht stattgefunden, so dass Referenzen fehlen. Weiterhin kann es bei Verabreichung über einen längeren Zeitraum möglich sein, dass der Körper durch die “Informationsflut” der Komplexmittel seine Reaktionsfähigkeit verliert.

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