Martha am 8. April 2010
Die Akupunktur ist eine der ältesten chinesischen Heilmethoden. Der Begriff setzt sich aus “acus” (latein. “Nadel”) und “punctio” (latein. “Stechen”) zusammen. Im Rahmen dieses Therapieverfahrens wird die Haut mit feinen Nadeln durchstochen – jedoch nicht an willkürlichen Stellen, sondern an den sog. Akupunkturpunkten. Diese Punkte liegen auf den Meridianen (= Bahnen, in denen Qi [Lebensenergie] fließt). Jedem Akupunkturpunkt kann eine ganz spezifische Funktion bzw. ein Organ zugeordnet werden. Durch Stimulation dieser Stellen mittels Nadeln, Wärme (“Moxibustion) und mittlerweile auch Injektionen, Ultraschall, Laserlicht, Magneten usw. wird versucht, das Gleichgewicht zwischen Körper und seinem inneren Zustand sowie der äußeren Umstände wiederherzustellen, indem der Fluss des Qi positiv beeinflusst wird.
Bisher ist die Wirksamkeit von Akupunktur-Behandlungen wissenschaftlich noch nicht belegt.
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Martha am 23. November 2009
Das Konzept der Bach-Blüten-Therapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach um 1930 für Menschen entwickelt und ist in vollem Umfang auf Tiere übertragbar. Es basiert auf 37 wild wachsenden Pflanzen und der Essenz “Rock Water” (Quellwasser), aus deren Blüten Konzentrate nach zwei unterschiedlichen Methoden (Sonnen-und Kochmethode) gewonnen werden. Bach definierte weiterhin 7 vorherrschende Gemütszustände (“Nosoden”), denen er bestimmte Essenzen zuordnete. Zusätzlich entwickelte er aus der Kombination von 5 Essenzen die sog. “rescue remedy” (Notfalltropfen), die er für aktue Situationen empfahl.

Die Wirkung der verdünnt angewendeten Blütenessenzen beruht nicht auf einer direkten Beeinflussung von bestimmten Beschwerden, sondern auf der Behandlung der negativen Grundstimmungen bzw. Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch der Krankheit geführt haben. Bisher konnte die Wirksamkeit der Bach-Blüten-Therapie in klinischen Studien noch nicht nachgewiesen werden.
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Martha am 12. Oktober 2009
“Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.” So lautet der Leitsatz des Begründers der Homöopathie: Samuel Hahnemann. Ziel dieser Therapie ist nicht die direkte Wirkung auf Krankheitserreger, Sondern die Anregung des Organismus zur Selbstheilung. Entsprechend dieses Prinzips werden dem kranken Tier Substanzen verabreicht, die beim gesunden Tier ähnliche Krankheitssymptome hervorrufen würden. Die Applikation erfolgt mit potenzierten Mitteln, dh Dass die stark verdünnt angewendet werden Substanzen. Dabei gilt: je höher die Potenzierung, umso größer die Verdünnung und desto Stärker die Wirkung des Stoffes. Um das richtige homöopathische Heilmittel herauszufinden, muss eine sorgfältige Prüfung zwischen den individuellen Symptomen des Patienten und daten des Arzneimittels erfolgen.
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