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	<title>thp blog &#187; Fische</title>
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	<description>alternative tierheilkunde, tierheilpraktiker, ausbildung und fernstudium</description>
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		<title>Hilfe, mein Fisch &#8220;schimmelt&#8221; &#8211; Maul- und Flossenf&#228;ule</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/hilfe-mein-fisch-schimmelt-maul-und-flossenfaeule/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 10:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fische]]></category>
		<category><![CDATA[Columnaris-Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Maul- und Flossenfäule]]></category>
		<category><![CDATA[saddleback disease]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Maul- und Flossenf&#228;ule (auch Columaris-Erkrankung oder &#8220;saddleback disease&#8221;) ist eine bakterielle Infektion der Haut und/oder der Kiemen. Sie wird im S&#252;&#223;wasser durch Flexibacter columnaris ausgel&#246;st. Im Meerwasser ist das Bakterium Flexibacter maritimus als Verursacher dieser Krankheit bekannt. Meist werden geschw&#228;chte Tiere befallen und zeigen typische  Gewebezerst&#246;rungen v.a. an den Flossen, die ausfransen und oft wei&#223;e R&#228;nder [...]]]></description>
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<p>Die Maul- und Flossenf&#228;ule (auch Columaris-Erkrankung oder &#8220;saddleback disease&#8221;) ist eine bakterielle Infektion der Haut und/oder der Kiemen. Sie wird im S&#252;&#223;wasser durch Flexibacter columnaris ausgel&#246;st. Im Meerwasser ist das Bakterium Flexibacter maritimus als Verursacher dieser Krankheit bekannt. Meist werden geschw&#228;chte Tiere befallen und zeigen typische  Gewebezerst&#246;rungen v.a. an den Flossen, die ausfransen und oft wei&#223;e R&#228;nder aufweisen. L&#228;sionen treten weiterhin bevorzugt auf der Haut von Kopf und R&#252;cken auf, die von einem grau-wei&#223;en Belag (&#8220;Schimmel&#8221;) &#252;berzogen werden, sich rasch ausweiten und bis tief in die Muskulatur reichende Geschw&#252;re bilden. Auch die Kiemen werden befallen, was sich durch diffuse Schwellungen und reichlich orange-wei&#223;e Schleimbildung &#252;ber dem nekrotischen Gewebe &#228;u&#223;ert. Grund f&#252;r das Auftreten der Infektion ist haupts&#228;chlich eine unzureichende Wasserpflege.</p>
<p>Die Behandlung der Maul- und Flossenf&#228;ule ist schwierig. Wichtigster Schritt dabei ist die Verbesserung der Wasserqualit&#228;t. Die Anwendung von Antibiotika ist meist nur im Anfangsstadium erfolgreich und kann im sp&#228;teren Verlauf der Krankheit sogar Verschlechterungen hervorrufen. Eine leichte Besserung durch die Entfernung des Schleims mit den darin enthaltenen Bakterien kann durch desinfizierende B&#228;der (mit Kaliumpermanganat oder Kochsalz) erzielt werden.</p>
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		<title>Wei&#223;e Punkte auf Fischen &#8211; Ektoparasiten</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/weisse-punkte-auf-fischen-was-kann-das-sein/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 07:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fische]]></category>
		<category><![CDATA[Fischkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[weiße Punkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem kontinuierlichem Auftreten von wei&#223;en P&#252;nktchen auf der K&#246;rperoberfl&#228;che von Fischen handelt es sich meist um Ektoparasiten. Als h&#228;ufigste Ursache kommt im S&#252;&#223;wasser der Erreger der Ichthyophthiriose (Wei&#223;p&#252;nktchenkrankheit) in Frage: Ichthyophthirius multifiliis. Befallene Fische zeigen wei&#223;e, stecknadelkopfgro&#223;e (ca. 1,5 mm gro&#223;e) Punkte am gesamten K&#246;rper, Atemnot, Flossenklemmen und Scheuern an Gegenst&#228;nden. Innerhalb k&#252;rzester Zeit breitet sich die [...]]]></description>
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<p>Bei einem kontinuierlichem Auftreten von wei&#223;en P&#252;nktchen auf der K&#246;rperoberfl&#228;che von Fischen handelt es sich meist um Ektoparasiten.</p>
<p>Als h&#228;ufigste Ursache kommt im S&#252;&#223;wasser der Erreger der Ichthyophthiriose (Wei&#223;p&#252;nktchenkrankheit) in Frage: Ichthyophthirius multifiliis. Befallene Fische zeigen wei&#223;e, stecknadelkopfgro&#223;e (ca. 1,5 mm gro&#223;e) Punkte am gesamten K&#246;rper, Atemnot, Flossenklemmen und Scheuern an Gegenst&#228;nden. Innerhalb k&#252;rzester Zeit breitet sich die Krankheit aus und kann zu einer hohen Todesrate f&#252;hren. Im Meerwasser wird diese Krankheit durch Cryptocaryon irritans (Wei&#223;fleckenkrankheit) ausgel&#246;st.</p>
<p>Ein anderer h&#228;ufig auftretender Parasitenbefall wird durch Oodinium pillularis ausgel&#246;st (Samtkrankheit). Zu den Symptomen geh&#246;ren kleine (ca. 0,3 mm gro&#223;e) P&#252;nktchen, die oft als wei&#223;-gelber Belag erscheinen, Flossenklemmen, Scheuern an Gegenst&#228;nden und Abmagerung trotz Futteraufnahme. Befallene Fische weisen oft einen perlartigen Glanz an der K&#246;rperoberfl&#228;che auf, wodurch der Name der Krankheit entstanden ist. Im Meerwasser wird diese Erkrankung durch Amyloodinium ocellatum (Ocellatum-Krankheit) verursacht.</p>
<p>Therapiem&#246;glichkeiten: gro&#223;er Wasserwechsel, Temperaturerh&#246;hung auf ca. 30 °C, gute Bel&#252;ftung, Salzwasserbad bei S&#252;&#223;wasserfischen bzw. S&#252;&#223;wasserbad bei Salzwasserfischen (Dauer ca. 15 Min.), Formalin- oder Metronidazolkurzb&#228;der, &#8220;FMC&#8221; (Formalin, Malachitgr&#252;n, Methylenblau), Trypaflavinb&#228;der (Akriflavine), Heilmittelanwendung im Aquarium usw.</p>
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		<title>K&#246;nnen Fische ertrinken?</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/koennen-fische-ertrinken/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fische]]></category>
		<category><![CDATA[atmen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmung]]></category>
		<category><![CDATA[Labyrinthfische]]></category>
		<category><![CDATA[Labyrinthorgan]]></category>
		<category><![CDATA[Lungenfische]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: ja, manche Fischarten k&#246;nnen im Wasser ersticken. Normalerweise atmen Fische &#252;ber Kiemen und entnehmen so den lebensnotwendigen Sauerstoff aus dem Wasser. Bei den Labyrinthfischen (Ananbantoidei) hingegen reicht diese Atmung nicht aus. Sie sind an sauerstoffarme Gew&#228;sser angepasst und m&#252;ssen aufgrund ihrer anatomischen Spezialisierung zus&#228;tzlich Luft-Sauerstoff atmen, um &#252;berleben zu k&#246;nnen. Bei [...]]]></description>
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<p>Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: ja, manche Fischarten k&#246;nnen im Wasser ersticken.</p>
<p>Normalerweise atmen Fische &#252;ber Kiemen und entnehmen so den lebensnotwendigen Sauerstoff aus dem Wasser. Bei den Labyrinthfischen (Ananbantoidei) hingegen reicht diese Atmung nicht aus. Sie sind an sauerstoffarme Gew&#228;sser angepasst und m&#252;ssen aufgrund ihrer anatomischen Spezialisierung zus&#228;tzlich Luft-Sauerstoff atmen, um &#252;berleben zu k&#246;nnen. Bei ihnen ist das sogenannte &#8221;Labyrinthorgan&#8221; ausgebildet, dass sich aus Teilen der Kiemenb&#246;gen entwickelt und als labyrinthartige Knochenplatte mit respiratorischer Schleimhaut &#252;berzogen ist (genau wie die umgebende Kiemenh&#246;hle ["Labyrinthh&#246;hle"]). Durch diese kn&#246;cherne St&#252;tze ist es unm&#246;glich, dass das Organ wie die Bl&#228;ttchen der Kiemen an der Luft kollabiert. Die blutgef&#228;&#223;reiche Schleimhaut gew&#228;hrleistet die ausreichende Sauerstoffversorgung.</p>
<p>Auch einige Arten der Lungenfische (Dipnoi) sind auf die Atmung von Luft-Sauerstoff angewiesen. Sie verf&#252;gen neben den Kiemen &#252;ber eine einfach gebaute Lunge, die sich am Darm befindet und homolog zur Schwimmblase entwickelt ist. Zum Beispiel weist der bis zu 1,5 m lange Australische Lungenfisch einen Lungenfl&#252;gel auf, der oberhalb des Darms liegt. Die s&#252;damerikanischen und afrikanischen Arten hingegen besitzen zwei Lungenfl&#252;gel, w&#228;hrend die inneren Kiemen bei ihnen stark zur&#252;ckgebildet sind.</p>
<p>Cave: Einige Fischarten (wie z.B. Labyrinth- und Lungenfische) m&#252;ssen Luft atmen, um &#252;berleben zu k&#246;nnen!</p>
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