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	<title>thp blog &#187; Pferde</title>
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	<description>alternative tierheilkunde, tierheilpraktiker, ausbildung und fernstudium</description>
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		<title>Equines Metabolisches Syndrom &#8211; EMS</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[Equines Metabolisches Syndrom]]></category>

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		<description><![CDATA[V.a. mangelnde Bewegung und falsche Ern&#228;hrung des Pferdes k&#246;nnen zu der Wohlstandskrankheit &#8220;EMS&#8221; f&#252;hren. Ihre Pathogenese ist letztlich noch nicht ausreichend erforscht. Leistungsverlust und Fetteinlagerungen an Hals, Schulter, Kruppe und beim m&#228;nnlichen Pferde am Pr&#228;putiom sind erste Anzeichen f&#252;r diese Erkrankung. H&#228;ufig tritt rezividierende Hufrehe auf. Normalerweise werden mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate im Zuge [...]]]></description>
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<p>V.a. mangelnde Bewegung und falsche Ern&#228;hrung des Pferdes k&#246;nnen zu der Wohlstandskrankheit &#8220;EMS&#8221; f&#252;hren. Ihre Pathogenese ist letztlich noch nicht ausreichend erforscht. Leistungsverlust und Fetteinlagerungen an Hals, Schulter, Kruppe und beim m&#228;nnlichen Pferde am Pr&#228;putiom sind erste Anzeichen f&#252;r diese Erkrankung. H&#228;ufig tritt rezividierende Hufrehe auf.</p>
<p>Normalerweise werden mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate im Zuge der Verdauungsvorg&#228;nge in Glukose umgewandelt, die &#252;ber die Darmzotten in den Blutkreislauf gelangt. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel, worauf die Bauchspeicheldr&#252;se mit der Aussch&#252;ttung von Insulin reagiert. Dieses k&#246;rpereigene Hormon bewirkt, dass die Zellen der Muskulatur und der Leber die Glukose aus dem Blut aufnehmen und in Form von Glykogen (= Energie) festlegen. Auch im Fettgewebe kann Zucker nach Umwandlung zu Fett gespeichert werden. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel wieder auf das normale Niveau herab &#8211; das System ist im Gleichgewicht. Ben&#246;tigt der K&#246;rper Energie, so wird diese durch die Aussch&#252;ttung des Hormons Glukagon aus der Bauchspeicheldr&#252;se verf&#252;gbar gemacht, indem die angelegten Depots aufgebraucht werden.</p>
<p>Bei einer &#220;berern&#228;hrung mit einhergehendem Bewegungsmangel kommt es zur Adipositas und Insulinresistenz. Obwohl die Zellen ges&#228;ttigt sind, werden weiterhin Kohlenhydrate aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel steigt wieder an und es muss ebenso weiterhin Insulin von der Bauchspeicheldr&#252;se zur Senkung produziert werden. Da die Depots der Muskel-, Leber- und Fettzellen gef&#252;llt sind, bleibt nur die Bildung neuer Fettdepots, um den Zucker zu verarbeiten &#8211; es kommt zum &#220;bergewicht. Im weiteren Verlauf reicht die Insulinproduktion jedoch nicht mehr aus und der Blutzuckerspiegel bleibt trotz neu gebildeter Fettdepots erh&#246;ht. Vermutlich auch die im Fettgewebe gebildeten Stoffe f&#246;rdern die Hemmung der Insulinaktivit&#228;t an den Muskel- und Leberzellen. Da die Glukose durch die unzureichende Reaktion dieser Zellen auf das Insulin (&#8220;Insulinsresistenz&#8221;) nicht mehr in die Zellen eingebaut werden kann, kommt es zu einem dauerhaft erh&#246;htem Blutzuckerspiegel. Es entsteht Diabetes mellitus Typ II, der nicht mit Typ I (zu geringe Insulinproduktion) verwechselt werden darf.</p>
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		<title>Selbstgemachtes Mash zur Weihnachtszeit &#8211; ein Genuss nicht nur f&#252;r Pferderentner!</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/selbstgemachtes-mash-zur-weihnachtszeit-ein-genuss-nicht-nur-fuer-pferderentner/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/selbstgemachtes-mash-zur-weihnachtszeit-ein-genuss-nicht-nur-fuer-pferderentner/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 09:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Mash]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur &#228;ltere Pferde genie&#223;en gerade in den kalten Wintermonaten eine warme Mash-F&#252;tterung. Auch bei jungen Pferden wirkt das di&#228;tische Futtermittel positiv auf den Verdauungsapparat und den Stoffwechsel &#8211; der gesamte Pferdeorganismus wird mit wertvollen, bek&#246;mmlichen N&#228;hrstoffen versorgt. Die Mash wird als fertige Mischung von vielen verschiedenen Herstellern angeboten, kann jedoch auch sehr einfach selbst zubereitet werden. [...]]]></description>
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<p>Nicht nur &#228;ltere Pferde genie&#223;en gerade in den kalten Wintermonaten eine warme Mash-F&#252;tterung. Auch bei jungen Pferden wirkt das di&#228;tische Futtermittel positiv auf den Verdauungsapparat und den Stoffwechsel &#8211; der gesamte Pferdeorganismus wird mit wertvollen, bek&#246;mmlichen N&#228;hrstoffen versorgt. Die Mash wird als fertige Mischung von vielen verschiedenen Herstellern angeboten, kann jedoch auch sehr einfach selbst zubereitet werden.</p>
<p>Rezept f&#252;r 3250 g Mash:<br />
1 kg Weizenkleie<br />
1 kg gequetschter Hafer<br />
0,5 kg Haferschrot<br />
300 g abgekochter Leinsamen<br />
300 g Maisflocken<br />
50 g Jodsalz<br />
100 g Mineralfutter</p>
<p>Bis auf das Jodsalz und das Mineralfutter werden die Zutaten gut vermischt und mit sehr hei&#223;em, aber nicht mehr kochendem Wasser &#252;bergossen, bis alles gut bedeckt ist. Erst nach dem Abk&#252;hlen werden Jodsalz und Mineralfutter hinzugef&#252;gt, damit deren Vitamin- und Mineralstoffe nicht zerst&#246;rt werden. Nach einer guten halben Stunde Quellen ist die Mash fertig und kann in lauwarmen Zustand (so m&#246;gen sie die Pferde am liebsten) verf&#252;ttert werden.</p>
<p>Wichtig: Verwendet man kein speziell f&#252;r die Pferdf&#252;tterung zubereitetes Leinsamenprodukt, m&#252;ssen die Leinsamen unbedingt vorher gekocht werden, um die giftigen Blaus&#228;urebestandteile zu elimineren!</p>
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		</item>
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		<title>Pferde richtig entwurmen</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/pferde-richtig-entwurmen/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/pferde-richtig-entwurmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 08:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[entwurmen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau wie die regelm&#228;&#223;igen Impfungen sind entprechend wiederkehrende Entwurmungen ein absolutes Muss in der Pferdehaltung, um den Parasitenbefall einzud&#228;mmen. Wichtig dabei ist, dass alle Pferde, die gemeinsamen Weidegang haben, gleichzeitig entwurmt werden. Es gibt verschiedene Rundw&#252;rmer (Nematoden), Bandw&#252;rmer (Cestoden) und Insekten (Dasseln), die Pferde befallen k&#246;nnen: kleine und gro&#223;e Palisadenw&#252;rmer (Strongyliden) Spulw&#252;rmer (Askariden) Pfriemenschw&#228;nze (Oxyuris equi) Zwergfadenw&#252;rmer [...]]]></description>
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<p>Genau wie die regelm&#228;&#223;igen Impfungen sind entprechend wiederkehrende Entwurmungen ein absolutes Muss in der Pferdehaltung, um den Parasitenbefall einzud&#228;mmen. Wichtig dabei ist, dass alle Pferde, die gemeinsamen Weidegang haben, gleichzeitig entwurmt werden.</p>
<p>Es gibt verschiedene Rundw&#252;rmer (Nematoden), Bandw&#252;rmer (Cestoden) und Insekten (Dasseln), die Pferde befallen k&#246;nnen:</p>
<ol>
<li>kleine und gro&#223;e Palisadenw&#252;rmer (Strongyliden)</li>
<li>Spulw&#252;rmer (Askariden)</li>
<li>Pfriemenschw&#228;nze (Oxyuris equi)</li>
<li>Zwergfadenw&#252;rmer (Strongyloides westeri)</li>
<li>Lungenw&#252;rmer (Dictyocaulus arnfieldi)</li>
<li>Magenfadenw&#252;rmer (Trichostrongylus axei)</li>
<li>Rollschw&#228;nze (Habronema muscae)</li>
<li>Mikrofilarien (Onchocerca cervicalis)</li>
<li>Bandw&#252;rmer (Anaplocephala perfoliata)</li>
<li>Gro&#223;e Leberegel (Fasciola hepatica)</li>
<li>Magendasseln (Gastrophilus)</li>
</ol>
<p>Diese Parasiten k&#246;nnen im Pferdorganismus gro&#223;en Schaden anrichten. Die Symptome von starkem Wurmbefall &#228;u&#223;ern sich durch Leistungsabfall, Appetitlosigkeit, Koliken und Durchf&#228;lle, Durchblutungsst&#246;rungen, Lebersch&#228;den, Atemschwierigkeiten, Schweifscheuern, stumpfes Haarkleid usw. Es sollte mindestens viermal im Jahr (M&#228;rz, Juni, September, Dezember) mit j&#228;hrlich wechselnden Pr&#228;paraten (Wirkstoffe: Benzimidazole, Pyrantel und Avermectine) abwechselnd geimpft werden (im Dezember immer Avermectine zwecks Magendasseln), um Resistenzen zu vermeiden.</p>
<p>Wichtig f&#252;r eine strategisch wirksame Bek&#228;mpfung ist ein zus&#228;tzliches Stall- und Weidemanagement: regelm&#228;&#223;iges Misten der Boxen und Reinigung derselben mit dem Dampfstrahler sowie keine dauerhafte Nutzung der gleichen Weide (wenigstens 4 Monate Ruhe), trockene und nicht zu hoch besetzte Weiden, regelm&#228;&#223;iges Ab&#228;ppeln (min. Abstand 3 Tage).</p>
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		<item>
		<title>Equines Cushing Syndrom &#8211; ECS</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/equines-cushing-syndrom-ecs/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/equines-cushing-syndrom-ecs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[ECS]]></category>
		<category><![CDATA[Equines Cushing Syndrom]]></category>

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		<description><![CDATA[Unvollst&#228;ndiger oder verz&#246;gerter Fellwechsel (Hirsutismus), &#8220;H&#228;ngebauch&#8221;, Muskelr&#252;ckbildungen, Abmagerung trotz guter Futteraufnahme oder Futterverweigerung, Fettpolster v.a. an Hals oder Kruppe, gro&#223;er Durst, vermehrtes Wasserlassen, Huflederhautentz&#252;ndung oder Hufrehe, schnelles Schwitzen, Stoffwechsel- und Knochenprobleme usw. Das sind nur einige der vielen Symptome des ECS &#8211; auch Hyperadrenocortizismus genannt &#8211; das v.a. bei &#228;lteren Pferden vorkommt. Verursacht wird diese Krankheit durch ein [...]]]></description>
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<p>Unvollst&#228;ndiger oder verz&#246;gerter Fellwechsel (Hirsutismus), &#8220;H&#228;ngebauch&#8221;, Muskelr&#252;ckbildungen, Abmagerung trotz guter Futteraufnahme oder Futterverweigerung, Fettpolster v.a. an Hals oder Kruppe, gro&#223;er Durst, vermehrtes Wasserlassen, Huflederhautentz&#252;ndung oder Hufrehe, schnelles Schwitzen, Stoffwechsel- und Knochenprobleme usw. Das sind nur einige der vielen Symptome des ECS &#8211; auch Hyperadrenocortizismus genannt &#8211; das v.a. bei &#228;lteren Pferden vorkommt. Verursacht wird diese Krankheit durch ein Adenom (gutartiger Tumor) an der Pars intermedia der Adenohypophyse (Teil der Hirnanhangsdr&#252;se) &#8211; als sekund&#228;rer Cushing bezeichnet. Seltener tritt der prim&#228;re Cushing (Adenom an der Nebennierenrinde) auf. In beiden F&#228;llen kommt es zu einer &#220;berfunktion der Nebennierenrinde und &#252;berm&#228;&#223;iger Cortisolaussch&#252;ttung, die sich v.a. negativ auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System auswirkt und vielf&#228;ltige Krankheiten nach sich zieht.</p>
<p>Die Adenohypophyse stimuliert &#252;ber die Aussch&#252;ttung von ACTH (Adreno-Corticotropes-Hormon) die Bildung von Cortisol (= ein Glykocorticoid) in der Nebennierenrinde. Beim gesunden Tier erfolgt bei ausreichend hohem Cortisolgehalt im Blut &#252;ber eine negative R&#252;ckkopplung eine Hemmung der ACTH-Aussch&#252;ttung aus der Adenohypophyse, so dass wiederum die Nebennierenrinde in ihrer Cortisolproduktion gehemmt wird usw. (Regelkreis). <br />
Bei der Hormonst&#246;rung ECS fehlt diese negative R&#252;ckkopplung. Hinzu kommt eine erh&#246;hte ACTH-Produktion durch die Neoplasien der Adenohypophyse. Dadurch ist beim erkrankten Tier ein erh&#246;hter ACTH-Spiegel im Blut nachweisbar. Der Cortisolgehalt hingegen kann &#8220;relativ&#8221; erh&#246;ht sein &#8211; Problem hier ist eher die St&#246;rung des t&#228;glichen Rhythmus der Cortisolsekretion (normaler Zyklus: Anstieg am Morgen und Abfall am Abend) &#8211; was bei der Blutabnahme ber&#252;cksichtigt werden muss. Zur Abkl&#228;rung der Diagnose werden unterschiedliche Tests herangezogen (z.B. ACTH-Stimulationstest, Dexamethason-Suppressionstest usw.).</p>
<p>Eine Theapie erfolgt meist mit Dopaminagonisten (die melanotropen und adenomat&#246;sen Zellen der Pars intermedia unterliegen einer dopaminergen Kontrolle) wie z.B. Pergolid, welche die ACTH-Sekretion vermindern. Je nach Stadium der Krankheit und Zeitpunkt des Therapiebeginns kommt es schon nach einigen Wochen zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome. Die Medikamente m&#252;ssen ein Leben lang verabreicht werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirkung der Nasenbremse</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/wirkung-der-nasenbremse/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/wirkung-der-nasenbremse/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Nasenbremse]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei unruhigen Pferden kommt oft z.B. w&#228;hrend einer Behandlung des Tierarztes die sog. Nasenbremse zum Einsatz. Sie besteht aus einem Holzstock mit einer Seilschlaufe am Ende, die dem Pferd um die Oberlippe gelegt und festgedreht wird. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass das Seil nicht zu fest angezogen wird und dem Pferd Schmerzen verursacht. [...]]]></description>
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<p>Bei unruhigen Pferden kommt oft z.B. w&#228;hrend einer Behandlung des Tierarztes die sog. Nasenbremse zum Einsatz. Sie besteht aus einem Holzstock mit einer Seilschlaufe am Ende, die dem Pferd um die Oberlippe gelegt und festgedreht wird. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass das Seil nicht zu fest angezogen wird und dem Pferd Schmerzen verursacht. V&#246;llig &#252;berholt ist die Annahme, das Pferd solle durch Schmerz ruhig gestellt werden! Die Nasenbremse ist ein mechanisches Hilfsmittel und als eine Form der Akupressur zu verstehen, deren Wirkung man ebenso (in abgeschw&#228;chter Art und Weise) durch Massieren der Oberlippe mit der Hand erreichen kann (bei sehr sensiblen Pferden zu empfehlen). Untersuchungen belegen, dass die Ablenkung durch Stimulation eines Druckpunktes in der Oberlippe zustande kommt, wodurch Opiate (z.B. Endorphine) ausgesch&#252;ttet werden, die eine schmerzstillende und beruhigende Wirkung haben. Bei manchen Pferden kann die Anwendung der Nasenbremse jedoch auch das Gegenteil oder gar nichts bewirken.</p>
<p>Ein Wort zur Ohrbremse:<br />
Diese veraltete Methode ist mit der Nasenbremse in keinster Weise zu vergleichen und absolut abzulehnen! Das Zusammendr&#252;cken der Ohrmuschel bewirkt einzig und allein durch den Schmerzreiz eine Ablenkung und ist Tierqu&#228;lerei.</p>
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		<title>Reiten und Arbeiten mit Hustenpferden</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/reitbarkeit-von-hustenpferden/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/reitbarkeit-von-hustenpferden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 09:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hustenpferd]]></category>
		<category><![CDATA[reiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob ein hustendes Pferd reitbar ist oder nicht muss differenziert betrachtet werden. Bei akuten F&#228;llen (teilweise mit Fieber) oder bei trockenem Husten, der sich bei Bewegung meist deutlich verst&#228;rkt und zu richtigen Hustenanf&#228;llen entwickelt, ist das Pferd keinesfalls zu belasten. Die Entscheidung sollte nach gr&#252;ndlicher Untersuchung durch den Tierarzt fallen, der bei allen Zweifeln herangezogen werden sollte. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ob ein hustendes Pferd reitbar ist oder nicht muss differenziert betrachtet werden. Bei akuten F&#228;llen (teilweise mit Fieber) oder bei trockenem Husten, der sich bei Bewegung meist deutlich verst&#228;rkt und zu richtigen Hustenanf&#228;llen entwickelt, ist das Pferd keinesfalls zu belasten. Die Entscheidung sollte nach gr&#252;ndlicher Untersuchung durch den Tierarzt fallen, der bei allen Zweifeln herangezogen werden sollte. Nur so k&#246;nnen unbeabsichtigte Lungen&#252;berbl&#228;hung und Emphysembildung verhindert werden. Beim Auftreten teils auch gr&#246;&#223;erer Schleimmengen, die hustend ausgeworfen werden, kann eine Bewegung nicht nur f&#246;rderlich, sondern Teil der Therapie sein. Diesen Pferden geht es ohne Bewegung meist schlechter als mit t&#228;glicher, entsprechend angepasster Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tagesform des Pferdes. Atmet das Pferd bereits in Ruhe schwer (teilweise wird die sog. &#8220;Dampfrinne&#8221; sichtbar), mit erh&#246;hter Atemfrequenz oder gebl&#228;hten N&#252;stern, darf keinesfalls gearbeitet werden, da es sich bereits im Stadium des Bronchospasmus (krampfartiger Zustand der Bronchiolen) befindet. Eine vermehrte Atmung durch Bewegung w&#252;rde in diesem Fall durch den Ventileffekt den Zustand verschlimmern: Durch die Verkrampfung der Muskeln, die die Bronchiolen umgeben, ist der Hohlraum zur Atmung bereits verengt. Schon in Ruhe muss das Pferd gegen einen erh&#246;hten Widerstand atmen. Die Einatmungsluft wird vorbei an diesen verengten Stellen in die Alveolen gepresst. Beim Ausatmen steht nicht ganz so hoher Druck wie bei der Einatmung zur Verf&#252;gung, so dass eine gewisse Restluft in den Lungenbl&#228;schen hinter den Engp&#228;ssen verbleibt. Bei jedem weiteren Atemzug wird die Ausatemluft nur unvollst&#228;ndig wieder ausgeatmet, so dass sich immer mehr Luft in den Alveolen sammelt, die sich dadurch aufbl&#228;hen &#8211; es kommt zur &#220;berdehnung der Lunge (reversibler Zustand). Bei weiterer Drucksteigerung zerrei&#223;en die W&#228;nde der Alveolen und sind f&#252;r die Atmung unwiederbringlich zerst&#246;rt (irreversibler Zustand). Jeder kann sich vorstellen, dass Bewegung diese Vorg&#228;nge verst&#228;rken w&#252;rde.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pferde richtig impfen</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/pferde-richtig-impfen/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/pferde-richtig-impfen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 08:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[impfen]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben der Sorge um die richtige Unterbringung und Pflege des Pferdes muss der Besitzer auch Verantwortung f&#252;r die entsprechende Gesundheitsvorsorge seines Vierbeiners &#252;bernehmen. Dazu geh&#246;rt u.a. auch das regelm&#228;&#223;ige Impfen des Pferdes, das vom Tierarzt in unterschiedlichen Intervallen durchgef&#252;hrt und im Equiden- oder Impfpass vermerkt wird, um den l&#252;ckenlosen Impfschutz zu gew&#228;hrleisten. Gegen folgende Infektionskrankheiten kann bzw. sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Neben der Sorge um die richtige Unterbringung und Pflege des Pferdes muss der Besitzer auch Verantwortung f&#252;r die entsprechende Gesundheitsvorsorge seines Vierbeiners &#252;bernehmen. Dazu geh&#246;rt u.a. auch das regelm&#228;&#223;ige Impfen des Pferdes, das vom Tierarzt in unterschiedlichen Intervallen durchgef&#252;hrt und im Equiden- oder Impfpass vermerkt wird, um den l&#252;ckenlosen Impfschutz zu gew&#228;hrleisten. Gegen folgende Infektionskrankheiten kann bzw. sollte ein Pferd geimpft werden:</p>
<ol>
<li>Tetanus (Wundstarrkrampf)<br />
Der Erreger des Wundstarrkrampfes, das Bakterium Clostridium tetani, kommt &#252;berall (Stall, Weide, Einstreu, Reithalle usw.) vor und dringt &#252;ber (schon kleine) Wunden in den K&#246;rper ein. Hier gibt der Erreger seine Toxine ab und infiziert das Pferd. In der Regel verl&#228;uft die Infektion nach erheblicher Qu&#228;lerei t&#246;dlich.<br />
Nach einer entsprechenden Grundimmunisierung wird alle 2 Jahre nachgeimpft.</li>
<li>Influenza (Pferdegrippe, Newmarket Cough, Hoppegartener oder seuchenhafter Husten)<br />
Diese hoch ansteckende Atemwegserkrankung wird durch ein Virus der Gattung Orthomyxoviren verursacht, das sich in der Nasenschleimhaut vermehrt und &#252;ber die Atemwege sowie die Luft seuchenartig verbreitet wird. Man unterscheidet zwei Subtypen des Virus: Typ 1 (relativ konstant) und Typ 2 (ver&#228;ndert sich), so dass immer neue Impfstoffe entwickelt werden m&#252;ssen, um sich an die neuen Variationen des Erregers anzupassen. <br />
Nach der entsprechenden Grundimmunisierung wird die Impfung in einem Intervall von 1 Jahr aufgefrischt. Bei hohem Infektionsdruck verk&#252;rzt sich der Impfabstand auf 6 Monate.</li>
<li>Herpes (Virusabort, seuchenhaftes Verfohlen, Rhinopneumonitis)<br />
Es gibt verschiedene equine Herpesviren (EHV), wobei EHV 1 und EHV 4 f&#252;r die Impfung von Bedeutung sind. EHV 1 ist Verursacher des seuchenhaften Verfohlens, neurologischer und Atemwegs-Erkrankungen w&#228;hrend EHV 4 Erkrankungen der oberen Atemwege ausl&#246;st.<br />
Nach einer entsprechenden Grundimmunisierung erfolgt alle 6 bis 9 Monate eine erneute Impfung.</li>
<li>Tollwut<br />
In Gegenden mit Wildtollwut sollte das Pferd gegen Tollwut geimpft werden. Eine Infektion des Gehirns mit den Rabies-Viren ist zwar recht selten, verl&#228;uft jedoch immer t&#246;dlich und ist f&#252;r den Menschen ebenfalls sehr gef&#228;hrlich. Ist das Pferd infiziert, so ist eine Behandlung verboten. Tollwut muss angezeigt werden.<br />
Die Tollwut-Impfung erfolgt ab dem 6. Lebensmonat in einem Abstand von einem Jahr.</li>
</ol>
<p>In Stress-Situationen oder bei Krankheit sollte auf die Impfung verzichtet werden. Sie kann sp&#228;ter nachgeholt werden. Auch sollte das Pferd keinen starken Parasitenbefall aufweisen (zeitig genug vor der Impfung entwurmen!).</p>
<p>Bei allen Impfungen muss darauf geachtet werden, dass die Stall- bzw. Weidegenossen ebenfalls ausreichend geimpft sind.</p>
<p>Cave: Vor und w&#228;hrend der Impfung sollte das Immunsystem des Pferdes gest&#228;rkt werden, damit die Impfung besser umgesetzt werden kann. Nach der Verabreichung des Impfstoffes sollten dem Pferd mindestens 3 Tage Ruhe geg&#246;nnt werden (Bummelspazierg&#228;nge sind erlaubt).</p>
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		<title>Pony &#8211; Kleinpferd &#8211; Gro&#223;pferd ???</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/pony-kleinpferd-grosspferd/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/pony-kleinpferd-grosspferd/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 13:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Großpferd]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinpferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pony]]></category>
		<category><![CDATA[Stockmaß]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Frage, ob ein Pferd nun ein Gro&#223;pferd sei oder ein Pony (oder eben doch ein Kleinpferd), scheiden sich die Geister in der Reiterwelt. Hier muss ganz klar in Freizeitreitbereich und Wettkampfbereich unterschieden werden: international &#252;bliche Klassifizierung Auf Turnieren bzw. innerhalb der deutschen Zuchtverb&#228;nde unterscheidet man in nur zwei Kategorien. Es werden die Gro&#223;pferde (gr&#246;&#223;er als 148 [...]]]></description>
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<p>Bei der Frage, ob ein Pferd nun ein Gro&#223;pferd sei oder ein Pony (oder eben doch ein Kleinpferd), scheiden sich die Geister in der Reiterwelt. Hier muss ganz klar in Freizeitreitbereich und Wettkampfbereich unterschieden werden:</p>
<ul>
<li>international &#252;bliche Klassifizierung<br />
Auf Turnieren bzw. innerhalb der deutschen Zuchtverb&#228;nde unterscheidet man in nur zwei Kategorien. Es werden die Gro&#223;pferde (gr&#246;&#223;er als 148 cm Stockma&#223;) von den Ponys (kleiner als 148 cm Stockma&#223;) abgegrenzt. Teilweise sind jedoch ebenfalls rassebedingte Einteilungen (wie z.B. beim Welsh-Pony in A-, B- oder C-Pony) &#252;blich.</li>
<li>Klassifizierung im Freizeitbereich<br />
Hier wird in drei Kategorien differenziert. Neben den Gro&#223;pferden, welche unver&#228;ndert ein Stockma&#223; gr&#246;&#223;er als 148 cm aufweisen, und Ponys wird noch das Kleinpferd unterschieden. Dieses besitzt ein Stockma&#223; von 130 bis 148 cm aufweist. Ponys hingegen wird ein Stockma&#223; von kleiner als 130 cm zugeschrieben.</li>
</ul>
<p>Cave: Bei der &#8220;unprofessionellen&#8221; Einteilung kann es Abweichungen geben, da diese nirgendwo schriftlich festgehalten ist. Beim Pferdekauf sollte man somit das direkte Stockma&#223; erfragen, damit es hinterher keine &#8220;b&#246;sen &#220;berraschungen&#8221; gibt.</p>
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		<title>Weidesaison er&#246;ffnet &#8211; Gefahr f&#252;r F&#252;tterungsrehe!</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/weidesaison-eroeffnet/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/weidesaison-eroeffnet/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 09:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterungsrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Rehe]]></category>
		<category><![CDATA[Weide]]></category>

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		<description><![CDATA[Besitzer von Rehe-Pferden kennen es alle: das Gras sprie&#223;t und das geliebte Ross geht lahm. Oder der kleine &#252;bergewichtige Liebling geht auf wie ein Hefeklo&#223;. Gefahr durch F&#252;tterungsrehe ist in Verzug! Doch wie kommt es dazu? Trotz vielf&#228;ltiger Forschung ist man sich immer noch nicht &#252;ber die Pathogenese der Pododermatitis aseptica diffusa (Hufrehe) einig. Einige machen zu [...]]]></description>
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<p>Besitzer von Rehe-Pferden kennen es alle: das Gras sprie&#223;t und das geliebte Ross geht lahm. Oder der kleine &#252;bergewichtige Liebling geht auf wie ein Hefeklo&#223;. Gefahr durch F&#252;tterungsrehe ist in Verzug! Doch wie kommt es dazu?</p>
<p>Trotz vielf&#228;ltiger Forschung ist man sich immer noch nicht &#252;ber die Pathogenese der Pododermatitis aseptica diffusa (Hufrehe) einig. Einige machen zu gro&#223;e Mengen an Eiwei&#223; der kr&#228;ftig wachsenden Grashalme, die nicht ausreichend &#252;ber die Leber ausgeschieden werden k&#246;nnen, f&#252;r einen Reheschub verantwortlich. Andere sehen die Kohlenhydrate (v.a. Fruktan), die bei &#252;berm&#228;&#223;iger Aufnahme nicht mehr gen&#252;gend im D&#252;nndarm resorbiert werden k&#246;nnen, somit in den Dick- sowie Blinddarm gelangen und die Darmflora st&#246;ren, als Grund. Beide Ursachen scheinen plausibel: Sowohl die Zersetzungsprodukte des Eiwei&#223;es als auch die durch die Darm&#252;bers&#228;uerung get&#246;teten Darmbakterien gelangen als Toxine in den Blutkreislauf und l&#246;sen einen Reheschub aus.</p>
<p>F&#252;r betroffene Pferde ist das richtige Weidenmanagement enorm wichtig! Die Zeiten des Weidegangs sollte man der Energieproduktion des Grases anpassen. Gerade in den fr&#252;hen Morgenstunden, wenn die Sonne nach einer k&#252;hlen Nacht auf die Halme scheint, l&#228;uft diese auf Hochtouren. Diese Phase sollte gemieden werden, da vermehrt Photosynthese betrieben wird und Eiwei&#223; sowie Kohlenhydrate in der Pflanze festgelegt werden. Bew&#246;lkter Himmel und Dunkelheit hingegen sind ideal, um rehegef&#228;hrdete Pferde auf der Weide grasen zu lassen.</p>
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		<title>Chronische Hustenerkrankung beim Pferd</title>
		<link>http://www.thp-blog.de/2009/chronische-hustenerkrankung-beim-pferd/</link>
		<comments>http://www.thp-blog.de/2009/chronische-hustenerkrankung-beim-pferd/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 09:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Atemwegserkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[chronisch]]></category>
		<category><![CDATA[dämpfig]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ca. 10 % aller Pferde in Deutschland leiden an chronischen Erkrankungen der Atemwege. Diese werden v.a. durch Haltungsfehler verursacht. Viel zu oft findet man Pferde vor, die in viel zu staubigen, schlecht durchl&#252;fteten St&#228;llen mit zu hoher Luftfeuchte (sollte bei 60-75 % liegen) und hohem Keimgehalt (Viren, Bakterien, Pilze) untergebracht sind. Hinzu kommt, dass diesen Pferden der [...]]]></description>
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<p>Ca. 10 % aller Pferde in Deutschland leiden an chronischen Erkrankungen der Atemwege. Diese werden v.a. durch Haltungsfehler verursacht. Viel zu oft findet man Pferde vor, die in viel zu staubigen, schlecht durchl&#252;fteten St&#228;llen mit zu hoher Luftfeuchte (sollte bei 60-75 % liegen) und hohem Keimgehalt (Viren, Bakterien, Pilze) untergebracht sind. Hinzu kommt, dass diesen Pferden der t&#228;gliche Koppelgang mit reichlich Sozialkontakten sowie Eindr&#252;cken an frischer Luft verwehrt wird und man ihnen nur in staubigen Reithallen oder auf Reitpl&#228;tzen Bewegung und Abwechslung verschafft. Auch die Qualit&#228;t der Futtermittel l&#228;sst oft zu w&#252;nschen &#252;brig: allzu h&#228;ufig wird staubiges und teilweise sogar angeschimmeltes Heu verf&#252;ttert. Auch beim Stroh wird oft nicht auf Qualit&#228;t geachtet. So ist es nicht verwunderlich, dass Allergien (teilweise gegen Pilzsporen, die auch in qualitativ hochwertigem Heu ganz nat&#252;rlich auftreten) in gro&#223;em Ma&#223;e auftreten und Husten verursachen. Diese Allergien sollten jedoch nicht mit &#220;berreaktionen auf z.B. Pollen verwechselt werden!</p>
<p>Meine pers&#246;nlichen Erfahrungen:<br />
Auch meine Stute ist von einem chronischen Hustenleiden betroffen. Da sie beim Vorbesitzer unter sehr schlechten Bedingungen gehalten wurde, konnte ich sie mit deutlicher Lungen&#252;berdehnung und in einem sehr schlechten Allgemeinzustand erretten. Die Haltungs&#228;nderung, die sie dadurch erfuhr, schlug sich beinahe sofort nieder: durch regelm&#228;&#223;igen und im Sommer auch n&#228;chtlichen Weidegang mit Schutzh&#252;tte, Verf&#252;tterung von qualitativ hochwertigem, eingeweichtem Heu und Spezialfutter mit einer Kr&#228;utermischung aus Fenchel, Anis, S&#252;&#223;holz, Spitzwegerich, Thymian, Eukalyptusbl&#228;ttern, Schwarzk&#252;mmelkuchen und -&#246;l, Einstreu der Offenbox mit staubarmer Sp&#228;ne im Winter sowie leichte aber regelm&#228;&#223;ige Bewegung konnte ich den Husten vollst&#228;ndig therapieren. Mittlerweile wird sie im M&#228;rz 26 Jahre alt und erfreut sich gesund und munter ihres Lebensabends.</p>
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