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Was macht ein Tierheilpraktiker (THP)? Was darf er und was darf er nicht?

Martha am 4. März 2009

Die meisten Tierheilpraktiker arbeiten selbständig in einer Praxis und führen auch Hausbesuche durch. Weiterhin können sie in der Erwachsenenbildung (z.B. Institute für die THP-Ausbildung) oder in Wirtschafts-, Berufsverbänden bzw. Gewerkschaften (z.B. Tierheilpraktikerverbände) tätig sein.

Das dürfen Tierheilpraktiker:

  • Untersuchung von Tieren
  • Behandlung mit nicht rezeptpflichtigen Medikamenten
  • Durchführung von alternativen Heilmethoden (z.B. Akupunktur, Physiotherapie usw.)
  • Durchführung von Beratungsgesprächen zum Thema Haltung, Ernährung und Erziehung
  • Meldung von anzeige- und meldepflichtigen Erkrankungen an das Veterinäramt
  • Überweisungen an den Tierarzt

Das dürfen Tierheilpraktiker nicht:

  • Behandlung mit rezeptpflichtigen Medikamenten oder Betäubungsmitteln
  • Therapie von anzeige- und meldepflichtigen Erkrankungen
  • Durchführung von Impfungen oder Operationen

Weitere mögliche Einsatzfelder für Tierheilpraktiker ist die Tätigkeit als selbständiger Ratgeber bezüglich Gesundheits- und Erziehungsfragen sowie verhaltensspezifischen Problemen. Und nicht zuletzt wird die Kompetenz als Angestellter (z.B. als Tierpfleger) enorm gesteigert.

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