Martha am 14. Januar 2010
Manche Hunde jagen unermüdlich hinter weggeworfenen Bällchen, Frisbees o.ä. her, andere raufen sich spielerisch mit wachsender Begeisterung und großer Ausdauer mit Artgenossen bzw. Frauchen oder Herrchen. Die Ursprünge des Spieltriebs liegen bei den Ahnen der Hunde – den Wölfen. Kaum haben die Wolfswelpen ihre Augen geöffnet und können sich einigermaßen tapsig fortbewegen, beginnt ihr Spiel mit den Geschwistern. Was etwas unbeholfen anfängt, wird später zu einem richtigen Gerangel. Genauso treibt die unersättliche Neugierde zur Erforschung der Umgebung – Käfer werden beschnüffelt, Äste benagt… All das hat einen überlebenswichtigen Zweck: im Spiel lernen für das ernste Leben. Irgendwann wird das spielerisch erlernte Wissen im Sozialverband des Rudels und zum Überleben eingesetzt. Hier besteht der Unterschied zwischen Wolf und Haushund: für unseren vierbeinigen Freund besteht kein Anlass, mit dem Spielen aufzuhören. Und so bleibt der Hund quasi ein Wolf, der nie richtig erwachsen wird.
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Martha am 16. Dezember 2009
Nicht nur ältere Pferde genießen gerade in den kalten Wintermonaten eine warme Mash-Fütterung. Auch bei jungen Pferden wirkt das diätische Futtermittel positiv auf den Verdauungsapparat und den Stoffwechsel – der gesamte Pferdeorganismus wird mit wertvollen, bekömmlichen Nährstoffen versorgt. Die Mash wird als fertige Mischung von vielen verschiedenen Herstellern angeboten, kann jedoch auch sehr einfach selbst zubereitet werden.
Rezept für 3250 g Mash:
1 kg Weizenkleie
1 kg gequetschter Hafer
0,5 kg Haferschrot
300 g abgekochter Leinsamen
300 g Maisflocken
50 g Jodsalz
100 g Mineralfutter
Bis auf das Jodsalz und das Mineralfutter werden die Zutaten gut vermischt und mit sehr heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser übergossen, bis alles gut bedeckt ist. Erst nach dem Abkühlen werden Jodsalz und Mineralfutter hinzugefügt, damit deren Vitamin- und Mineralstoffe nicht zerstört werden. Nach einer guten halben Stunde Quellen ist die Mash fertig und kann in lauwarmen Zustand (so mögen sie die Pferde am liebsten) verfüttert werden.
Wichtig: Verwendet man kein speziell für die Pferdfütterung zubereitetes Leinsamenprodukt, müssen die Leinsamen unbedingt vorher gekocht werden, um die giftigen Blausäurebestandteile zu elimineren!
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Martha am 23. November 2009
Das Konzept der Bach-Blüten-Therapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach um 1930 für Menschen entwickelt und ist in vollem Umfang auf Tiere übertragbar. Es basiert auf 37 wild wachsenden Pflanzen und der Essenz “Rock Water” (Quellwasser), aus deren Blüten Konzentrate nach zwei unterschiedlichen Methoden (Sonnen-und Kochmethode) gewonnen werden. Bach definierte weiterhin 7 vorherrschende Gemütszustände (“Nosoden”), denen er bestimmte Essenzen zuordnete. Zusätzlich entwickelte er aus der Kombination von 5 Essenzen die sog. “rescue remedy” (Notfalltropfen), die er für aktue Situationen empfahl.

Die Wirkung der verdünnt angewendeten Blütenessenzen beruht nicht auf einer direkten Beeinflussung von bestimmten Beschwerden, sondern auf der Behandlung der negativen Grundstimmungen bzw. Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch der Krankheit geführt haben. Bisher konnte die Wirksamkeit der Bach-Blüten-Therapie in klinischen Studien noch nicht nachgewiesen werden.
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