Selbstgemachtes Mash zur Weihnachtszeit – ein Genuss nicht nur für Pferderentner!

Martha am 16. Dezember 2009

Nicht nur ältere Pferde genießen gerade in den kalten Wintermonaten eine warme Mash-Fütterung. Auch bei jungen Pferden wirkt das diätische Futtermittel positiv auf den Verdauungsapparat und den Stoffwechsel – der gesamte Pferdeorganismus wird mit wertvollen, bekömmlichen Nährstoffen versorgt. Die Mash wird als fertige Mischung von vielen verschiedenen Herstellern angeboten, kann jedoch auch sehr einfach selbst zubereitet werden.

Rezept für 3250 g Mash:
1 kg Weizenkleie
1 kg gequetschter Hafer
0,5 kg Haferschrot
300 g abgekochter Leinsamen
300 g Maisflocken
50 g Jodsalz
100 g Mineralfutter

Bis auf das Jodsalz und das Mineralfutter werden die Zutaten gut vermischt und mit sehr heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser übergossen, bis alles gut bedeckt ist. Erst nach dem Abkühlen werden Jodsalz und Mineralfutter hinzugefügt, damit deren Vitamin- und Mineralstoffe nicht zerstört werden. Nach einer guten halben Stunde Quellen ist die Mash fertig und kann in lauwarmen Zustand (so mögen sie die Pferde am liebsten) verfüttert werden.

Wichtig: Verwendet man kein speziell für die Pferdfütterung zubereitetes Leinsamenprodukt, müssen die Leinsamen unbedingt vorher gekocht werden, um die giftigen Blausäurebestandteile zu elimineren!

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Was versteht man unter der “Bach-Blüten-Therapie”?

Martha am 23. November 2009

Das Konzept der Bach-Blüten-Therapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach um 1930 für Menschen entwickelt und ist in vollem Umfang auf Tiere übertragbar. Es basiert auf 37 wild wachsenden Pflanzen und der Essenz “Rock Water” (Quellwasser), aus deren Blüten Konzentrate nach zwei unterschiedlichen Methoden (Sonnen-und Kochmethode) gewonnen werden. Bach definierte weiterhin 7 vorherrschende Gemütszustände (“Nosoden”), denen er bestimmte Essenzen zuordnete. Zusätzlich entwickelte er aus der Kombination von 5 Essenzen die sog. “rescue remedy” (Notfalltropfen), die er für aktue Situationen empfahl.

Clematis in Was versteht man unter der Bach-Blüten-Therapie?

Die Wirkung der verdünnt angewendeten Blütenessenzen beruht nicht auf einer direkten Beeinflussung von bestimmten Beschwerden, sondern auf der Behandlung der negativen Grundstimmungen bzw. Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch der Krankheit geführt haben. Bisher konnte die Wirksamkeit der Bach-Blüten-Therapie in klinischen Studien noch nicht nachgewiesen werden.

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Hilfe, mein Fisch “schimmelt” – Maul- und Flossenfäule

Martha am 16. November 2009

Die Maul- und Flossenfäule (auch Columaris-Erkrankung oder “saddleback disease”) ist eine bakterielle Infektion der Haut und/oder der Kiemen. Sie wird im Süßwasser durch Flexibacter columnaris ausgelöst. Im Meerwasser ist das Bakterium Flexibacter maritimus als Verursacher dieser Krankheit bekannt. Meist werden geschwächte Tiere befallen und zeigen typische  Gewebezerstörungen v.a. an den Flossen, die ausfransen und oft weiße Ränder aufweisen. Läsionen treten weiterhin bevorzugt auf der Haut von Kopf und Rücken auf, die von einem grau-weißen Belag (“Schimmel”) überzogen werden, sich rasch ausweiten und bis tief in die Muskulatur reichende Geschwüre bilden. Auch die Kiemen werden befallen, was sich durch diffuse Schwellungen und reichlich orange-weiße Schleimbildung über dem nekrotischen Gewebe äußert. Grund für das Auftreten der Infektion ist hauptsächlich eine unzureichende Wasserpflege.

Die Behandlung der Maul- und Flossenfäule ist schwierig. Wichtigster Schritt dabei ist die Verbesserung der Wasserqualität. Die Anwendung von Antibiotika ist meist nur im Anfangsstadium erfolgreich und kann im späteren Verlauf der Krankheit sogar Verschlechterungen hervorrufen. Eine leichte Besserung durch die Entfernung des Schleims mit den darin enthaltenen Bakterien kann durch desinfizierende Bäder (mit Kaliumpermanganat oder Kochsalz) erzielt werden.

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