Anmelden einer Tierheilpraxis

Martha am 28. September 2009

Egal ob stationäre oder mobile Tierheilpraxis: in beiden Fällen muss das Gewerbe beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Weiterhin ist eine Registrierung beim Veterinäramt notwendig. Die mobile Praxis bringt hinsichtlich der Anamnese des Tieres im gewohnten Umfeld einige Vorteile mit sich, schlägt sich allerdings in höheren Behandlungskosten durch den Fahraufwand etc. des THP’s nieder. Hierbei ist zu beachten, dass nach § 3 des Heilpraktikergesetzes (Ausüben der Heilkunde im Umherziehen) ebenfalls eine stationäre Praxis als Basis vorhanden sein muss.

Um eine möglichst große rechtliche Absicherung zu gewährleisten, ist eine vorherige Ausbildung als Humanheilpraktiker zu empfehlen. Die Zulassung als HP erfolgt durch eine Überprüfung des zuständigen Gesundheitsamtes, bei dem der Betrieb der Humanheilpraxis ebenfalls angezeigt werden muss. Allerdings dürfen Human- und Tierheilpraxis nicht in den gleichen Räumen durchgeführt werden, sondern erfordern getrennte Warte- und Behandlungszimmer sowie Sanitäranlagen!

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Was sind terrestrische Amphibien?

Martha am 15. September 2009

Normalerweise durchlaufen Amphibien eine vollständige Metamorphose (Umwandlung): aus den im Wasser abgelegten Eiern schlüpfen aquatische kiemenatmende Larven, die sich im Laufe ihrer Entwicklung zu lungenatmenden Imagines (ausgewachsene Amphibien) entwickeln.

Einige Salamander, Frösche und Blindwühlen weisen kein aquatisches Larvenstadium mehr auf und leben vollständig auf dem Land. Ihre Eiablage erfolgt  z.B. in den feuchten Waldboden, in geflutete Holzlöcher oder in Taschen bzw Körperfalten der Weibchen. Jedoch selbst sehr stark terrestrisch angepasste Arten bleiben an feuchte bzw. sogar aquatische Biotope gebunden. Ihre Haut ist sehr dünn und muss als Schutz vor Austrocknung immer feucht gehalten werden. Weiterhin sind sie aufgrund ihrer Ektothermie auf mäßig kühle Temperaturen angewiesen, da ihre Körpertemperatur gemäß der Umgebungstemperatur schwankt und die Existenzmöglichkeit einschränkt.

Genauso gibt es den umgekehrten Fall, dass Amphibien nicht auf das Land wandern, sondern auch als adulte Tiere im Wasser verbleiben.

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Homöopathie: Einzelmittel vs. Komplexmittel

Martha am 3. September 2009

Einzelmittel sowie Komplexmittel finden mittlerweile beide gleichermaßen in der homöopathischen Praxis Anwendung. V.a. bei ungenauer wahlanzeigender oder rasch wechselnder Symptomatik werden aufgrund des breiteren Wirkungsspektrums und nicht zuletzt wegen der Zeitersparnis Komplexmittel bevorzugt eingesetzt. Es stellt sich die Frage nach der Eignung und nach den Vor- bzw. Nachteilen, die diese Applikation mit sich bringt.

Unter Einzelmitteln werden Monosubstanzen verstanden, die in unterschiedlichen Potenzen hergestellt werden. Sie werden nach ihrem Arzneimittelbild, das mittels Arzneimittelprüfung (Anwendung am Gesunden) und dem Ähnlichkeitsgesetz “similia similibus curentur” erstellt wurde, eingesetzt.

Komplexmittel bzw. sogenannte Kombinationspräparate bestehen aus mehreren Einzelmitteln, deren einzelne Komponenten die gleiche Wirkungsrichtung aufweisen. Meist werden 2 bis 30 unterschiedliche homöopathische Einzelmittel in verschiedenen Potenzen gemischt. Diese Form der Anwendung wird vom klassischen Homöopathen abgelehnt, da es nach klassischer Philosophie nur ein einziges passendes Mittel zur Heilung gibt. Probleme bei der Anwendung bestehen darin, dass wenig über die Wechselwirkungen der Mittel bekannt ist und sich die Substanzen teilweise gegenseitig unterdrücken oder in ihrer Wirkung sogar aufheben können. Arzneimittelprüfungen für Komplexmittel haben am gesunden Organismus nicht stattgefunden, so dass Referenzen fehlen. Weiterhin kann es bei Verabreichung über einen längeren Zeitraum möglich sein, dass der Körper durch die “Informationsflut” der Komplexmittel seine Reaktionsfähigkeit verliert.

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